INEPO 2014

Gold und Silber für Deutschland bei der Internationalen Umweltprojekt-Olympiade in Istanbul

Vom 09. bis zum 12. Mai 2014 fand in Istanbul die 22. Internationale Um­welt­projekt-Olympiade (International Environmental Project Olympiad INEPO) statt, auf der Jugendliche und junge Erwachse aus aller Welt ihre Projekte rund um die Themen Ökologie, Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung präsentierten. Um an der Olympiade, die seit 1993 vom Fatih-College in Istanbul ausgerichtet wird, teilnehmen zu können, müssen sich die jungen Forscherinnen und Forscher mit ihrem Projekt zunächst auf nationaler Ebene qualifizieren.

Insgesamt nahmen an der Olympiade 270 Jugendliche aus 44 Nationen mit 104 Projekten teil, um diese einer internationalen 24-köpfigen Jury vorzustellen. Deutschland war mit zwei Projekten vertreten, die beim BundesUmweltWettbewerb (BUW) 2013 mit Sonderpreisen ausgezeichnet wurden. In mehreren Durchläufen präsentierten die 16- und 17-jährigen Gymnasiastinnen aus Deutschland durch wissenschaftliche Poster und Anschauungsmaterial mit ihren Forschungsergebnissen ihre Projekte den Jurymitgliedern auf Englisch und beantworteten erfolgreich deren Fragen.

Mit ihrem Projekt „Erkennung von Defekten an Photovoltaikanlagen mittels Infrarotthermografie“ konnte Alexandra Döppner vom Gymnasium Brandis in Sachsen in der Kategorie Environment-Physics eine Goldmedaille gewinnen. Die Schleswig-Holsteinerinnen Anne Mittelstät von der Alexander-von-Humboldt-Schule in Neumünster und Katharina Sommer von der Ricarda-Huch-Schule in Kiel gewannen mit ihrem Projekt „Lebensmittelverschwendung“ in der Kategorie Environment-Social Sciences eine Silbermedaille.

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Die Gewinnerinnen der Gold- und Silbermedaillen nach der Preisverleihung der 22. INEPO in Istanbul. V.l.n.r.: Anne Mittelstät, Alexandra Döppner und Katharina Sommer.