Informationen für Lehrkräfte bzw. Betreuerinnen und Betreuer

Ziel des BUW ist es, das Umweltwissen junger Menschen sowie ihre Selbständigkeit, Kreativität und Eigeninitiative im Umweltbereich zu fördern.

Eine Beteiligung am BUW eröffnet Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit, Anerkennung für ihre Leistungen im Umweltbereich zu erhalten und diese im Vergleich zu anderen durch eine Jury bestehend aus Expertinnen und Experten beurteilen zu lassen.
Besonders begabte Teilnehmer/-innen können beispielsweise über Studienreisen oder den Vorschlag zum Auswahlverfahren der Studienstiftung des deutschen Volkes weiter gefördert werden.
Damit auch das Engagement der Betreuer/innen gewürdigt wird, werden auch engagierte und erfolgreiche Betreuer/innen ausgezeichnet.
Viele der beim BUW eingereichten Projektarbeiten wären ohne die Unterstützung durch Lehrkräfte oder andere Betreuungspersonen nicht entstanden, denn auch begabte Jugendliche benötigen von Zeit zu Zeit Rat und Hilfestellung oder moralische Unterstützung.

Welches sind die Ziele des BUW?

Durch den Wettbewerb sollen Wissen und Handeln von Jugendlichen im Bereich Umwelt/Nachhaltigkeit sowie deren Selbständigkeit, Kreativität und Eigeninitiative gefördert werden. Es sollen junge Leute motiviert werden, Themen zu Umwelt/Nachhaltigkeit zu bearbeiten. Der Wettbewerb ermöglicht es darüber hinaus, besonders begabte Jugendliche zu identifizieren und zu fördern. Gefragt sind neben Fachwissen insbesondere Kreativität, Fähigkeiten zu interdisziplinärem Denken und Arbeiten, die Verbindung von Theorie und Praxis und die Kommunikation mit Andersdenkenden sowie Durchsetzungsvermögen.

Was ist das Besondere am BUW?

Es gibt keine Beschränkung auf einzelne Schulfächer- Interdisziplinarität ist ein besonderes Merkmal des Wettbewerbs! Der Wettbewerb ist darüber hinaus handlungsorientiert gemäß dem Motto „Vom Wissen zum nachhaltigen Handeln„.

Wie werden die Preisträger/-innen ausgewählt?

Alle eingereichten und den Wettbewerbsbedingungen formal entsprechenden Arbeiten werden einem mehrstufigen Auswahlverfahren unterzogen:

  • 1. Gutachterliche Prüfung der eingereichten Projektarbeiten und erste Zuordnung jeder Arbeit zu einer der Preiskategorien (Hauptpreis, Sonderpreis, Förderpreis, Anerkennungspreis, Teilnahmeurkunde, Teilnahmebestätigung) durch einzelne Jurymitglieder der entsprechenden BUW-Kategorie
  • 2. Weitere Begutachtung der für höhere Preiskategorien (i.d.R. Förder-, Haupt- und Sonderpreise) vorgeschlagenen Arbeiten durch weitere Jurymitglieder der jeweiligen BUW-Kategorie.
  • 3. Einzelkolloquien für Teilnehmer/-innen ausgewählter Projekte vor der entsprechenden BUW-Jury bei der Jurytagung.
  • 4. Diskussion und Festlegung der Preiskategorien für alle Projekte durch die gesamte Jury der jeweiligen BUW-Kategorie.

Wie ist der Wettbewerb entstanden?

Als ein Ergebnis des Symposiums „Zukunftsaufgabe Umweltbildung“ (Sept. 1986) mit Experten aller Bildungsbereiche wurde ein Arbeitsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft fixiert, in dem das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel den Auftrag erhielt, die Einrichtung eines bundesweiten, umweltbezogenen Leistungswettbewerbs an der Schnittstelle von Schule und außerschulischem Bereich zunächst zu planen und regional zu erproben. Nach Abschluss der Erprobung wird der „BundesUmweltWettbewerb“ (BUW) seit 1990 vom IPN als Serviceleistung zur Förderung besonders interessierter und engagierter Jugendlicher durchgeführt.

Der Träger

Träger des BUW ist das Ministerium für Bildung und Forschung

Der Veranstalter

Organisiert und durchgeführt wird der BUW vom Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Universität Kiel

Empfehlung

Empfohlen wird der BUW von der Kultusministerkonferenz

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Die Teilnahme

Eine Übersicht zur Wettbewerbsteilnahme finden Sie unter „Der Wettbewerb“.

Die genauen Teilnahmebedingungen finden Sie im BUW-Leitfaden. Dieser gibt beispielsweise Auskunft über die Aufgabenstellung des Wettbewerbs sowie die inhaltlichen und formalen Anforderungen an die Wettbewerbsarbeit.

Bei Fragen zum Wettbewerb wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle oder an die/den entsprechendeN LandesbeauftragteN in den Bundesländern.

 

Forschung im BUW

 

Wie lässt sich Bewertungskompetenz von Schülerinnen und Schülern fördern?

Mit dieser Fragestellung befasst sich aktuell Carola Garrecht während ihrer Promotion in der Abteilung Didaktik der Biologie am IPN in Kiel.

Hintergrund:

Teilnehmende am BUW sind dazu angehalten, Probleme im Bereich Umwelt/Nachhaltigkeit zu erkennen, sich auf interdisziplinäre Weise mit diesen zu beschäftigen und die dabei selbständig entwickelten Lösungsvorschläge in die Praxis umzusetzen. Es wird daher vermutet, dass diese speziellen Wettbewerbsanforderungen besonders einen Bewertungsprozess seitens der Teilnehmenden anregen. Im Rahmen der Promotion bearbeitet Frau Garrecht deshalb die Forschungsfrage, ob die Teilnahme am BUW die Bewertungskompetenz der Teilnehmenden fördert.

Anfrage an Lehrkräfte:

Sofern Sie Lehrkraft an einer Schule sind, mit Ihren Schülerinnen und Schülern eine Teilnahme am BUW im Jahr 2018 planen und Sie Interesse haben, an der Forschungsstudie im BUW teilzunehmen, würde ich mich, Carola Garrecht, sehr über eine kurze Rückmeldung, möglichst bis zum 09. Oktober 2017, an garrecht@ipn.uni-kiel.de oder unter der Telefonnummer 0431- 880 3127 freuen. Genauere Informationen zum Ablauf und Inhalt der Studie lasse ich Ihnen unverzüglich und sehr gerne zukommen.

Wichtig: Die Studie verläuft unabhängig von der Teilnahme am BUW. Eine Teilnahme oder Nicht-Teilnahme an dieser Studie hat daher keinerlei Auswirkungen auf die Teilnahme am Wettbewerb selbst.